Foto: pronova BKK-Vorstand Lutz Kaiser (li.), Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath (Mitte) und Landmarken AG-Vorstand Jens Kreiterling (re.) zeigen, wie der Neubau der pronova BKK in Leverkusen aussehen soll.

12.900 m² Mietfläche, 600 Arbeitsplätze: pronova BKK plant Neubau in Leverkusen

Die pronova BKK bekennt sich zum Standort Leverkusen und lässt im Stadtteil Wiesdorf ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude errichten. Dort soll bis Anfang 2018 eine moderne Zentrale mit rund 600 Arbeitsplätzen entstehen, welche die Kasse anmieten wird. Für die Entwicklung und Realisierung des Neubaus zeichnet die Landmarken AG verantwortlich. 

Der Aachener Projektentwickler hat den Zuschlag unter mehreren Anbietern im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung erhalten. „Das Konzept des Bauträgers überzeugt uns in vielerlei Hinsicht, vor allem bei der architektonischen Gestaltung und der Umsetzung des Raumprogramms“, sagt pronova BKK-Vorstand Lutz Kaiser. Darüber hinaus spiele eine günstige Monatsmiete für Büro- und Nutzflächen eine wichtige Rolle. „Auch hier setzte sich Landmarken vom Preis her durch.“ Die pronova BKK hat konkrete Vorstellungen, was die Innenausstattung des künftigen Gebäudes angeht. „Wir wollen optimale Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten schaffen“, betont Kaiser. So legt die Kasse zum Beispiel viel Wert auf ausreichend Begegnungsflächen, Sichtverbindungen und viel Helligkeit, die der Landmarken-Bau bieten wird. Außerdem soll es künftig kleine Büroeinheiten mit je zwei Arbeitsplätzen statt Großraumbüros geben – und separate Kundenbüros im Kundenservice, um noch mehr individuellen Service und Privatsphäre sicherzustellen.

Die neue Adresse an der Peschstraße wird eine Mietfläche von 12.900 qm plus 500 qm Keller umfassen. Hinzu kommen ausreichend Parkplätze. Gebaut werden ein Souterrain mit Lagerflächen und Stellplätzen, ein Erdgeschoss bzw. Hochparterre sowie bis zu fünf Obergeschosse – und zwar in einer nachhaltigen, ökologischen Bauweise. Denn ein effizientes Lüftungssystem, moderne Gas-Wärmepumpen sowie ein Gas-Brennwertkessel sollen für niedrige Schadstoffemissionen und einen geringen Energieverbrauch sorgen. „Dank ihrer thermischen Speicherfähigkeit werden die Geschossdecken, Fußböden und Wände ganz wesentlich zur Grundkühlung und zur Abdeckung der Grundheizlast des Gebäudes beitragen“, erklärt Peter Marquardt, Projektleiter der Landmarken AG. Für die gesamte Beleuchtung sorgen stromsparende Leuchtdioden (LED). Angestrebt ist eine Zertifizierung in der Kategorie Gold durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

Auch optisch macht der Neubau einiges her. Jens Kreiterling, Vorstand der Landmarken AG: „Er wird einen wichtigen Impuls für die weitere städtebauliche Entwicklung in Leverkusen setzen und dem Innenstadtkern entlang der Haupteinfallstraße ein attraktives Gesicht geben.“ Insgesamt investiert die Landmarken AG rund 35 Mio. Euro. Noch in diesem Jahr startet der Bau, der Einzug soll bis März 2018 erfolgen. Vorgesehen ist eine Mietdauer von zunächst zwölf Jahren mit einer Option auf weitere fünf Jahre.

Benjamin Schulz
Dipl.-Geograph

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