Visualisierung: Cube Real Estate/JSWD

Architektenwettbewerb: Wohnungen und Büros in der ehemaligen Bahnausbesserungshalle

Die große Bahnausbesserungshalle in der Neuen Bahnstadt Opladen wird nach den Entwürfen des Büros JSWD Architekten neu konzipiert. Das gaben der Projektentwickler CUBE Real Estate und die neue bahnstadt opladen GmbH (nbso) kürzlich in einer Pressekonferenz bekannt. Der Entwurf des Kölner Architektenbüros setzte sich in der zweiten Runde eines Qualifizierungsverfahrens gegen drei verbliebene Konkurrenten durch. Insgesamt nahmen zehn Architekturbüros an dem Verfahren teil, der im Oktober 2016 begonnen hatte.

CUBE Real Estate plant, das Gesamtprojekt bis 2021 fertigzustellen. Es beinhaltet zwei Bauabschnitte: In dem sich im Bau befindenden rund 5.500 m² großen künftigen „CubeOffices 574“ (Gebäude an der Werkstättenstraße) werden primär moderne loftartige Büroflächen und Gastronomie Einzug halten. Auf dem gut 20.000 m² großen Grundstück der ehemaligen Ausbesserungshalle und zukünftigen „CubeFactory 577“ ist Raum für studentisches Wohnen, allgemeines Wohnen, Boardinghouse, Büro- sowie Gastronomie- und Sportflächen vorgesehen. Etwa zeitgleich zur Fertigstellung des CUBE Real Estate Projektes wird auch die Eröffnung des neuen Campus Leverkusen der Technischen Hochschule Köln in direkter Nachbarschaft erwartet.

Das neunköpfige Auswahlgremium unter Leitung des Architekten Ferdinand Heide bestand aus Vertretern von CUBE Real Estate, der Stadt Leverkusen sowie der neue bahnstadt opladen GmbH (nbso). „Das städtebauliche Konzept überzeugt durch die Ausbildung von vier klar ablesbaren Quadranten mit Durchwegung, Öffnung und Platzbildung. Das Konzept ist robust und lässt dem Bauherrn in der weiteren Entwicklung die erforderliche Flexibilität hinsichtlich der Nutzung und abschnittsweisen Realisierung“, würdigt die Jury den Siegerentwurf. Ausdrücklich positiv wird die Verzahnung von historischen und neuen Elementen im Hinblick auf die Materialität der Fassaden und die Dachformen bewertet. Laut der Jury bildet diese Verbindung den städtebaulich angemessenen Rahmen, um die Integration in die nbso zu gewährleisten und um an die ehemalige Bahnausbesserungshalle zu erinnern.

Thore Marenbach, Geschäftsführer von CUBE Real Estate, sagt: „Bei unserer Entwicklung handelt es sich um eine prägnante städtebauliche Maßnahme in Leverkusen. Der Anspruch an die architektonische Qualität ist nicht zuletzt deshalb sehr hoch. Umso mehr freut es uns, dass der Entwurf von JSWD auf ganzer Linie überzeugt. Ich bin mir sicher: Wenn die Entwicklung des gesamten Quartiers abgeschlossen ist, wird das Areal durch die sich ergänzenden Nutzungsarten wie Büro, Wohnen, Gastronomie und Sport ein echtes Highlight. Wir freuen uns, einen weiteren Anziehungspunkt in der Gesamtentwicklung Neue Bahnstadt Opladen zu verwirklichen.“

Vera Rottes, Geschäftsführerin neue bahnstadt opladen, sagt: „Ich freue mich, dass der Entwurf des Büros JSWD zur Neunutzung der ehemaligen Bahnausbesserungshalle aus einem so hochrangig besetzten Werkstattverfahren entstanden ist. Mit diesem Entwurf wird die charakteristische Baukultur, die sich im Lauf der letzten Jahre in der Bahnstadt durch das Nebeneinander von Industriearchitektur und modernen Gebäuden entwickelt hat, um ein weiteres sehr markantes Beispiel bereichert. Wir freuen uns auf den Umbau und damit auf die Lebendigkeit und die neuen Impulse, die mit den zuku?nftigen Nutzern und Bewohnern neu in die Bahnstadt kommen werden.“ Die Beteiligten wiesen darauf hin, dass die nächsten Planungsschritte nun mit allen relevanten Dienststellen und Behörden abgestimmt werden.

Benjamin Schulz
Dipl.-Geograph

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