Bild: HPP Architekten Düsseldorf

Neue Pläne für die City C

vom 27.10.2016

Die City C hat eine neue Zukunft – geht es nach den Planungen, die jetzt als Ergebnis dreijähriger Arbeit vorliegen. Unter dem Stichwort „Revitalisierung“, geht es um eine Wiederbelebung dieses Passagen-Bereichs der Innenstadt.

Kennzeichnend für das überdachte Center ist der Mix aus großen Geschäftsflächen, einem Ärzte- und Bürohochhaus sowie einem Wohnhochhaus. Eine Anlage, deren strukturelle Mängel allerdings schon nach wenigen Jahren deutlich wurden, etwa die Ausrichtung auf Großflächen für den Einzelhandel, die zweigeschossige Erschließung und die teils mangelnde Lage einzelner Einheiten.

Schleichender Leerstand, auch als Folge von Insolvenzen, bestimmten immer mehr das Bild. Notwendige bauliche Veränderungen konnten aufgrund der komplizierten Miteigentumskonstruktion nicht erfolgen.

Die Gefahr eines Verfalls des Centers war gegeben. Vor diesem Hintergrund hat der Rat der Stadt 2013 das „Projekt City Center“ beschlossen, eine Kooperation zwischen Stadt und Sparkasse mit dem Ziel, dem Verfall entgegenzuwirken.

Innerstädtisches Wohnquartier

In vielen Gesprächen mit den damals mehr als 100 Eigentümern der Immobilien, gestützt durch Gutachten und Studie haben die Verantwortlichen im City-Büro neue Planungen entwickelt.

Ein innerstädtisches Wohnquartier mit qualifizierter Nahversorgung soll entstehen. Schwerpunkte sind die Schaffung neuer Wohnungen, ein neues Hotel, neuer Platz für Büros und Dienstleistungen durch Aufstockung bestehender Gebäude. Auch die Wohnungen sollen zum größten Teil auf Flachdächern des Centers gebaut werden. Insgesamt ist an 94 Wohneinheiten gedacht.

Bevor es an eine Umsetzung gehen könnte, sind wichtige Maßnahmen notwendig. Zunächst geht es um die Änderung der bestehenden Teilungserklärung der gesamten Eigentümergemeinschaft. Alle aktuell 71 Eigentümer müssen dem notariell zustimmen.

Für die Stadt, die Sparkasse und die LPG wird der Rat der Stadt am 7. November darüber entscheiden. Alle drei sind Mehrheitseigentümer und halten derzeit 80 Prozent der Anteile.

Verwirklicht werden soll das neue Konzept dann vorrangig im Rahmen einer lokalen Investoren- und Bauherrengemeinschaft. Gespräche mit Bauherren wurden geführt.
Ziel ist es, zum Jahresende dem Rat eine Vereinbarung über ein solches örtliches Konsortium zur Entscheidung vorlegen zu können.

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Benjamin Schulz
Dipl.-Geograph

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