Startschuss für den Umbau des denkmalgeschüzten Kesselhauses

Mit der Entfernung der Schornsteine hat jetzt der Neubau des alten Kesselhauses begonnen. Seit 1948 diente es der Dampf- und Warmwasserversorgung des Ausbesserungswerks und war bis zur Schließung im Jahr 2003 in Betrieb. Ein Drittel des Objekts wird nun zu modernen Wohn- und Gewerbeflächen umfunktioniert, der Rest der Gebäudefläche bleibt wie bisher bestehen. Bereits im September 2018 kaufte der Essener Projektentwickler Greyfield gemeinsam mit einem Family Office aus Essen das denkmalgeschützte Kesselhaus inmitten der Neuen Bahnstadt Leverkusen-Opladen an.

„Es ist eine große Errungenschaft, einem historischen Gebäude wie dem Kesselhaus einen neuen Nutzen zu schenken. So können wir die Vergangenheit präsent halten und mit den gegenwärtigen und künftigen Bedürfnissen der Nutzer und der Stadt Leverkusen verbinden“, sagt Verena Ulland, Projektentwicklerin bei Greyfield.

Zu Beginn des Umbaus müssen zwei von drei Schornsteinen entfernt werden, um an jener Stelle Platz für einen Personenaufzug im Gebäudeinneren zu schaffen. Der mittlere Schornstein wird jedoch nach Fertigstellung des Innenausbaus wieder aufgesetzt. Ein Schornstein bleibt sogar komplett unberührt, da der darunter liegende Kessel sowie ein weiterer Kessel ebenfalls vorhanden bleiben. Die entfernten Schornsteine werden bis zum Endzeitpunkt der Bauausführung seitlich der Baufläche gelagert.

Auf rund 1.600 Quadratmetern Grundfläche errichtet Greyfield 32 möblierte Apartments in der Größe zwischen 22 und 72 Quadratmetern, zwei Gewerbeeinheiten sowie eine Gastronomiefläche mit einem bereits genehmigten Außenbereich. Für Gewerbe und Gastronomie stehen rund 390 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Der neue Anbau wird zudem eine für die Mieter zugängliche Dachterrasse, 32 Stellplätze sowie Abstellräume im Keller enthalten. Für die Konzeptionierung des Umbaus arbeitet Greyfield mit dem Architekturbüro Oxen aus Köln zusammen.

 

Quelle: GREYFIELD

Patrizia Rothes
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