3 Fragen an... Sascha Günther

Sascha Günther ist Geschäftsführer Günther Business Solutions GmbH und baut seinen neuen Unternehmenssitz in Leverkusen. Im Interview spricht er über sein Unternehmen und die Beweggründe, nach Opladen zu ziehen.

Herr Günther, Sie entwickeln mit Ihrem Unternehmen CRM- und ERP-Systeme und sorgen mit Ihren Ideen dafür, dass der Arbeitsalltag der Anwender erleichtert wird. Mit welchen Problemen und Lösungswünschen kommen die Kunden zu Ihnen und wie wirkt sich die Digitalisierung auf Ihr Portfolio aus?
Sascha Günther: „Insellösungen vermeiden“ ist das große Thema der letzten Jahre im Bereich der kaufmännischen Unternehmenslösungen. Unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ werden heute Informationen verschiedenster Systeme / Maschinen zusammengeführt um Medienbrüche zu vermeiden. Durch unsere Nähe zu Apple Systemen liegt uns die Ergonomie einer Software sehr am Herzen. Anwender nutzen unsere Produkte advanter® und fileWorker® durch das moderne Design und mögliche unternehmensspezifische Anpassungen deutlich produktiver. Die Digitalisierung von Prozessen umfasst nicht nur die Erfassung von Papierbelegen zu einem Auftrag, sondern auch die mobile Nutzung von Informationen direkt am Ort des Geschehens z.B. über Apps auf iOS Geräten wie iPhones oder iPads.

Mit Ihren 18 Mitarbeitern sind Sie voraussichtlich ab 2019 (Ende 2018 / Anfang 2019) in Leverkusen beheimatet. Was waren für Sie die Beweggründe, an den Standort zu ziehen und auf 1.600 m² Fläche einen neuen Firmensitz zu bauen?
Günther:
Durch die wachsende Struktur unserer Unternehmen konnten wir vor ca. eineinhalb Jahren absehen, dass im bestehenden Gebäude kein Platz für Erweiterungen gegeben ist. Bei der Suche nach einem geeigneten neuen Standort, haben wir uns für die Neue Bahnstadt in Leverkusen entschieden. Die zentrale Lage von Leverkusen und die optimale Verkehrsanbindung zur S-Bahn und den Autobahnen A1 / A3 ist für unsere Mitarbeiter und auch für Kunden ein ausschlaggebender Faktor gewesen.

Welche Vorteile versprechen Sie sich als IT-Unternehmen von der Ansiedlung in der Neuen Bahnstadt Opladen, wo derzeit unter anderem der Campus für die Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der Technischen Hochschule Köln errichtet wird?
Günther:
Das Kapital eines Dienstleistungsunternehmens sind seine Mitarbeiter. Wir erhoffen uns durch das große Einzugsgebiet von Leverkusen und die optimale Verkehrsanbindung leichter neue Mitarbeiter gewinnen zu können. Junge Talente, welche bei uns Ausbildungen zum IT-Systemkaufmann oder Fachinformatiker belegen, greifen gerne auf öffentliche Verkehrsmittel zurück. Die Campusallee vereint Bildung, Forschung und innovative Unternehmen in einem modernen aber auch historischen Industrieumfeld. Wir freuen uns auf die neuen Möglichkeiten.

Patrizia Rothes
B.A. International Management

Marketing / PR

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